| Therapie-Umfang |
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zum Beispiel:
Allergien (
Rhinitis
allergica, Asthma, Lebensmittel )
Rheumatische
Leiden aller Art wie
rheumatoide
Arthritis,
Weichteilrheuma,
Fibromyositis, Arthrosen, Wirbelsäulenbeschwerden
Migräne
und alle Arten von chron. Kopfschmerzen
Trigeminus-Neuralgie,
Polyneuropathie
Störungen
des Magendarm-Traktes, wie
Obstipation,
Reizdarm, Blähbauch,
Gastritis, Morbus Crohn,
chron.Colitis,
Nahrungsmittel-Unverträglichkeit
Übergewicht,
Stoffwechselstörungen
Infektanfälligkeit
bei Immunschwäche
Chronische Sinusitis,
Bronchitis, Nieren-Blasenleiden
Entwicklungsstörungen
bei Kindern
Lernschwäche, Verhaltensstörungen,
Hypermotilität
Frauenleiden,
z.B. bei
hormonellen Störungen
Depression,
Schlafstörungen,
chron.Müdigkeit
Multiple chemical sensitivity
Überempfindlichkeit
gegen chem.Umweltgifte
Immuntherapie bei Krebs
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| Organometrie |
Ein ganzheitliches
Diagnose- und Therapieverfahren
“Mißachte nicht eine kleine Krankheit, für
die es ein Heilmittel gibt – wende das Heilmittel
an.”
(alt-ägyptische Weisheit)
Viele Menschen fühlen sich krank und müde,
spüren einen empfindlichen Leistungsabfall schon in jungen
Jahren — und doch bringen medizinische Tests keinerlei
auffällige Ergebnisse. Dennoch bleibt das klare
Gefühl, daß „etwas nicht stimmt“.
Dieses Gefühl ist auch zutreffend: Bei einem großen
Teil der Bevölkerung ist die feinstoffliche Regelung der
verschiedenen Organsysteme gestört, was sich in einer ganzen
Reihe von unklaren Symptomen äußert, die alle
zusammen ein beständiges körperliches Unwohlsein
hervorrufen können.
Die Ursache für diese Fehlsteuerung liegt u. a. in den Folgen
von Umweltbelastungen, Giften im Wohnbereich, chemischen Pharmaka und
ungesunder Lebensweise. Häufig kann der behandelnde Arzt mit
den herkömmlichen Methoden nur eine kurzfristige Besserung der
Symptome erreichen.
Doch wünschen sich viele Menschen von ihrem Arzt medizinische
Verfahren, die eine ganzheitliche Sicht des Patienten zugrunde legen
und nicht nur die aktuelle Symptomatik betrachten. Ein ganzheitliches
Diagnose und Therapieverfahren — die Organometrie —
kann Klarheit und grundsätzliche Hilfe bringen.
Die Organometrie wurde bereits Anfang der 50er Jahre von Dr. Reinhard
Voll in ihren Grundzügen entdeckt und zu einem Diagnose- und
Therapieverfahren entwickelt. Er fand heraus, daß bestimmte
Punkte auf der Hautoberfläche einen Bezug zu den inneren
Organen aufweisen —analog zu dem System der Akupunkturpunkte
und der Körpermeridiane in der traditionellen chinesischen
Medizin. Das von Dr. Voll entwickelte System machte es
möglich, durch elektrische Messungen auf der Haut an den
genannten Punkten auf den Energie- bzw. Gesundheitszustand der
jeweiligen Organe zu schließen.
Dr. Werner
Grauberger entwickelte die Methode weiter und ergänzte sie mit
homöopathischen Komplexmitteln. Die Organometrie ermittelt
ganz individuell für den einzelnen Patienten die jeweiligen
Heilmittel.
Der Einsatzbereich für dieses Diagnose- und Therapieverfahren
ist breit gefächert. An erster Stelle stehen die weit
verbreiteten Allergien, für die mit herkömmlichen
Methoden eine grundsätzliche Heilung ausbleibt. Hier kann die
tiefere Ursache gefunden und eine wirksame Therapie eingeleitet werden.
Die zahlreichen Erscheinungsformen rheumatischer Erkrankungen lassen
sich mit Hilfe der Organometrie wirkungsvoll lindern oder gar
beseitigen. Migräne, Neuralgien und allgemeiner
Leistungsabfall gehören zu den Krankheitsbildern, die auf eine
Behandlung durch die Organometrie hervorragend ansprechen. Doch auch
auf anderen Gebieten, wie z. B. in der Frauenheilkunde, kann eine
solche ganzheitliche Diagnose in ungeklärten Fällen
weiterhelfen.
Die Organometrie
wird in dieser Praxis zusätzlich zu den traditionellen
Therapiemethoden angeboten.
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| Klassische
Homöopathie |
Der Begriff
Klassische Homöopathie entstand in dem Bemühen um
Abgrenzung von Verwässerungstendenzen
(Komplexmittel-Homöopathie) und um Rückbesinnung auf
die ursprünglich von Samuel Hahnemann (1755-1843)
begründete Homöopathie.
Verwendet werden Einzelmittel in C-Potenzen (Globuli), die in der Regel
in Einzel- oder Doppelgaben (zweimal am selben Tag) verabreicht und in
der Praxis ausgegeben werden. Desweiteren kommen LM- oder Q-Potenzen
zur Anwendung, in der Regel als Dilution (Tropfen), gelegentlich auch
als Globuli. Diese werden je nach Potenzhöhe täglich
oder in größeren Abständen
regelmäßig eingenommen.
Die Auswahl dieser Einzelmittel stellt die eigentliche Kunst dieses
genialen und einfachen Therapieverfahrens dar. Dazu ist vor allem viel
Zeit und Sorgfalt bei der homöopathischen Anamnese
erforderlich. Diese homöopathische Anamnese dauert teilweise
ca. 60 bis maximal 90 Minuten, wenn dieses Therapieverfahren im
Vordergrund der Behandlung steht. Im Anschluß daran
muß der Therapeut noch Hausaufgaben erledigen: Die sogenannte
Repertorisation dient der Auffindung des am besten passenden
Arzneimittels. Dazu werden die wichtigsten erfragten Symptome in Bezug
gesetzt zu den in den Arzneimittelbildern vorkommenden Symptomen und so
das (oder die) Arzneimittel herausgefunden, dessen "Bild" am besten zu
dem von dem Patienten gezeigten Symptomenbild paßt.
Früher hatten Homöopathen dazu dicke Bücher
auf dem Schreibtisch liegen (Repertorien), heute kann man das schneller
und verläßlicher mit dem Computer erledigen.
Kinder sprechen besonders gut auf homöopathische Behandlung
an. Sie sind auch einfacher zu "verstehen", oder sagen wir:
homöopathisch einzuordnen. Der Zeitaufwand bei der Anamnese
ist bei ihnen daher auch nicht so groß.
Das Ansprechen der homöopathischen Therapie erfordert
unterschiedlich viel Zeit. Es ist aber falsch anzunehmen, daß
die Wirkung grundsätzlich lange brauche. Auch schnelle oder
Sofort-Effekte sind möglich, dies aber eher bei akuten
Krankheiten. Je länger eine Krankheit besteht, um so
länger braucht natürlich die Umstimmung, die
erforderlich ist, um sie wieder zum Verschwinden zu bringen.
Die Klassische Homöopathie ist ein wichtiger Schwerpunkt. Ich
grenze mich aber ausdrücklich ab von
"Nur-Homöopathen", also Ärzten oder Heilpraktikern,
die ausschließlich dieses Therapieverfahren verwenden. Diese
haben zwar die Möglichkeit, die Homöopathie sehr zu
perfektionieren, verschenken aber die Möglichkeiten anderer
naturheilkundlicher Methoden. In meiner nunmehr über
20jährigen Erfahrung mit den verschiedenen Naturheilverfahren
konnte ich die Stärken und Schwächen jedes einzelnen
Verfahrens sehr gut in Erfahrung bringen.
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| Chirotherapie |
Die Begriffe
Osteopathie und Chirotherapie werden im Grunde synonym verwendet.
Chirotherapie kommt aus dem deutschen Sprachraum, Osteopathie aus dem
anglo-amerikanischen Bereich.
Dennoch haben diese Bezeichnungen bei uns einen gewissen
Bedeutungswandel erfahren. Die klassische Chirotherapie ist in
Deutschland eine (von der Ärztekammer) zugelassene
Zusatzbezeichnung für Ärzte.
In England und den USA dominiert die Bezeichnung Osteopathie. Da hier
drei- bis vierjährige Ausbildungsgänge existieren,
die einen eigenen Berufsstand etabliert und die Therapie auf ein hohes
Niveau gebracht haben, hat sich auch in Deutschland sozusagen
für die bessere Chirotherapie der Begriff Osteopathie
etabliert. Kurz gesagt wird diese ganzheitlicher (ganze
Wirbelsäule, Kopfgelenke, Becken, zugehörige
periphere Gelenke ...) und mit mehr Zeitaufwand durchgeführt
und beinhaltet massage-ähnliche und andere Techniken, z.B.
postisometrische Relaxation etc.
Andererseits hat der Ruf der Chirotherapie in Deutschland stark
darunter gelitten, daß sie verbreitet in der Kassenmedizin
eingesetzt wurde und wird (Stichwort: "Drei-Minuten-Medizin"), was das
Niveau zwangsläufig verschlechtert und zu häufigen
Komplikationen geführt hat.
Patienten fragen häufig, wie oft man denn "eingerenkt werden"
dürfe. Diese Frage resultiert aus dem oben Gesagten. Es macht
keinen Sinn, festlegen zu wollen, Chirotherapie dürfe nur so
und so oft durchgeführt werden. Wird beispielsweise nur mal
schnell an der Halswirbelsäule "herumgerenkt", dann ist das
Problem einfach nicht gelöst, auch wenn es zunächst
als isoliertes HWS-Problem erscheint und eine
(vorübergehende!) Besserung eintritt. Die Wirbelsäule
ist eine Einheit, ein Ganzes, und muß immer ganz, d.h. vom
Kopf bis zum Becken, behandelt werden. Eine so "befreite", das
heißt in allen Segmenten frei bewegliche,
Wirbelsäule ist dann stabiler und somit viel weniger
anfällig, muß also natürlich auch nicht
wiederholt "eingerenkt werden". Erforderlich für eine
dauerhafte Besserung sind dann aber noch weitere Maßnahmen
wie eine sinnvolle, die muskuläre Balance
(Muskel-Gegenmuskel-Gleichgewicht) berücksichtigende
sportliche Beübung.
Ein ganzheitlich-medizinischer Ansatz wird auch nie die
Möglichkeiten anderer, sich als Ergänzung anbietender
Verfahren, außer Acht lassen. Daher ist von Fall zu Fall die
Kombination mit neuraltherapeutischen Injektionen, Injektionen in
muskuläre Blockaden beeinflussende Muskelansatzpunkte (Packi)
und insbesondere Akupunktur sinnvoll. Akupunktur vor allem deshalb,
weil sie - entsprechend konzipiert - nicht nur schmerzlindernd, sondern
insbesondere auch muskelrelaxierend und seelisch ausgleichend wirken
kann.
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| Orthomolekulare Medizin |
Der Begriff
Orthomolekulare Medizin wurde von ihrem Begründer Linus
Pauling geprägt. Er behauptete bereits vor über 30
Jahren, daß Vitalstoffe, insbesondere Vitamine, vor
chronischen Erkrankungen schützen und sogar
lebensverlängernd wirken können. Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente und essentielle Fettsäuren
können, in der richtigen Menge, Konzentration und Kombination
angewandt, einen bemerkenswerten Gesundheitsschutz bewirken.
Warum kann nicht
einfach eine gesunde, vielseitige Ernährung dasselbe leisten?
Um es schlagwortartig zu beantworten: Weil wir in einer besonders
giftigen Zeit leben!
- Schon unter
Normalbedingungen liegt der Bedarf an Vitalstoffen heute wesentlich
höher als früher. Die verschiedensten Faktoren
unserer zivilisatorischen Umwelt belasten die körpereigenen
Entgiftungsfunktionen auf ungewöhnliche Art: Belastungen von
Luft (Abgase, Lösungsmittel ... ), Böden und damit
Nahrungsmitteln (Düngemittel, Herbizide, Pestizide) und
Trinkwasser durch zehntausende von vom Organismus nur schwer abbaubaren
Fremdstoffen erzeugen durch die Reaktion mit Sauerstoff im Organismus
die sogenannten "freien Radikale", die ständig durch spezielle
Abfangsysteme neutralisiert werden müssen. Und diese Systeme
eben benötigen jeweils bestimmte Mikronährstoffe.
- Die
Qualität unserer Nahrungsmittel hat sich teilweise, d.h.
bezüglich des Gehalts bestimmter Vitalstoffe, dramatisch
verschlechtert, sogar innerhalb der letzten 10 bis 20 Jahre noch einmal
sprunghaft! (Man schätzt z.B., daß der
vorzivilisatorische Mensch mit seiner Nahrung ungefähr 500 mg
Vitamin C aufgenommen hat. Wir kommen heute, auch bei vielseitiger,
sehr gesunder Ernährungsweise mit Mühe auf ein
Zehntel dieser Menge.) Hinzu kommt eine Menge von Konservierungs- und
sonstigen Zusatzstoffen, mit denen der Organismus durch die
Nahrungsaufnahme belastet wird.
- Mangel im
Überfluß: Unsere heutige
Durchschnittsernährung ist gekennzeichnet durch eine zu hohe
Kalorienzufuhr (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß) bei
gleichzeitigem Mangel an Vitalstoffen.
Die durch Orthomolekulare Medizin mögliche
Krankheitsvorbeugung, Verbesserung von Lebenskraft und damit
Lebensfreude und in bestimmten Fällen auch Heilung oder
Verbesserung von chronischen Krankheitszuständen, macht jedoch
den Grundsatz Optimaldosierung statt Minimaldosierung erforderlich.
Die meisten frei verkäuflichen Multivitamin-Präparate
sind aus folgenden Gründen abzulehnen:
- Sie enthalten
oft eine unsinnige Menge von Zusatzstoffen wie Farb- und
Geschmacksstoffe, die den Organismus belasten.
- Die für
den Laien beeindruckende lange Liste von Inhaltsstoffen verdeckt die
Tatsache, daß wichtige Substanzen weit unterdosiert sind, so
daß eine präventive oder gar therapeutische Wirkung
damit nicht zu erzielen ist.
Das praktische Vorgehen in der orthomolekularen Medizin muß
sich allerdings natürlich am Einzelfall ausrichten und an dem
was es zu behandeln, verbessern oder auf Grund spezieller
Gefährdung zu verhindern gilt. Nicht jeder muß eine
riesige Palette nahrungsergänzender Substanzen zu sich nehmen.
Beim Herz-Kreislauf-Gefährdeten müssen andere
Schwerpunkte gesetzt werden als beim Immungeschwächten oder
chronisch müden und leistungsgeminderten Patienten. Die
Schwangere oder Stillende benötigt andere
Nahrungsergänzungen als der ältere Mensch und so
weiter. Zudem helfen bestimmte Blutuntersuchungen, spezielle
Mängel ausfindig zu machen und gezielt auszugleichen.
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| Neural Therapie |
Die Neuraltherapie
nach Huneke wurde entwickelt und in die Medizin eingeführt von
den Brüdern Dr. med. Ferdinand Huneke (gestorben 1966) und Dr.
med. Walter Huneke (gestorben 1974).
Es handelt sich um eine Regulationstherapie mit
Lokalanästhetika. Lokalanästhetika sind Arzneimittel,
die auch zur örtlichen Betäubung begrenzter
Gewebebezirke eingesetzt werden, zum Beispiel in der Chirurgie.
Das Wirkprinzip der Lokalanästhetika ist die Stabilisierung
und Regenerierung von Membranpotentialen der Zellen, was zur
Wiederherstellung der normalen elektrischen Eigenschaften der Zellen
führt. Gesunde Zellen haben eine elektrische Spannung, das
heißt Potentialdifferenz innen gegen außen an der
die Zelle begrenzenden Membran, die in der
Größenordnung von 100 Millivolt liegt. Diese
Spannung wird durch aktive, energieverbrauchende Prozesse
aufrechterhalten. Sie wird verringert, geschwächt und bricht
schließlich ganz zusammen bei allen
Beeinträchtigungen der Zellen. Dies ist zum Beispiel in
Narbengewebe, bei Entzündungen, Quetschungen, Verletzungen
aller Art der Fall. Hier nun hat das Lokalanaesthetikum eine stark
regenerierende Wirkung. Schon nach einmaliger Injektion in derart
geschädigte Areale ist die Zellfunktion oft lang anhaltend
wieder normalisiert. Aus Sicht der Neuraltherapie ist die
Betäubung also nur ein Nebeneffekt, der nur (bei den
verschiedenen Lokalanästhetika unterschiedlich) zwischen etwa
zwanzig Minuten und einige Stunden anhält.
Verwendet werden in der Neuraltherapie vor allem Procain und Lidocain.
Grundsätzlich sind aber alle Lokalanästhetika auch in
der Neuraltherapie einsetzbar.
Der von den Hunekes geprägte Begriff des
Sekundenphänomens ist eine Beschreibung der unter der
Neuraltherapie möglichen Soforteffekte. Durch Beseitigung
eines die Gesamtenergie des Körpers deutlich
schwächenden Störherdes können Symptome
(z.B. Kopfschmerzen) augenblicklich verschwinden.
Grundprinzip von neuraltherapeutischen Maßnahmen
überhaupt ist also die Stärkung des Organismus durch
die Beseitigung sogenannter Störherde, die durch Behinderung
des elektrischen (!) Energieflusses schwächend und
"kränkend" wirken.
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| Ozon Therapie |
Aus dem in der
Luft vorkommenden zweiatomigen Sauerstoff (O2) entsteht durch
Energieeinwirkung (Licht, Strahlung, elektrischer Strom) dreiatomiger
Sauerstoff (O3), den man Ozon nennt. Ozon ist also energiereicher als
der Luft-Sauerstoff. Es ist damit auch reaktionsfähiger. Diese
erhöhte Reaktionsbereitschaft wird nun dazu ausgenutzt,
bestimmte Wirkungen im Organismus hervorzurufen.
Die in meiner Praxis am häufigsten angewandte sogenannte
Große Ozon-Eigenblut-Behandlung, bei der entnommenes Blut mit
einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und anschließend
zurückinfundiert wird (unter Zugabe von speziell
zusammengestellten Vitaminen und Mineralstoffen sowie
homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln) hat folgende Anwendungs-Schwerpunkte:
- Revitalisierung
bei Erschöpfungszuständen, durch
Überbeanspruchung, im Alter
- Rheumatische
Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen
- Infektabwehrschwäche
oder chronifizierte Virusinfekte
- Arterielle oder
venöse Durchblutungsstörungen, Raucherbeine, offene
Beine (Ulcus cruris), zerebrale Durchblutungsstörungen
- Lebererkrankungen:
Viruserkrankungen, Leberzirrhose, toxische Leberschäden,
Leberschäden oder Leberschwäche unklarer Ursache
- Folgen
chronischer Gifteinwirkung: Amalgam, Lösungsmittel,
Holzschutzmittel ...
- Therapieeinleitung
bei allen Arten chronischer Erkrankungen, Verbesserung der
Reaktionsfähigkeit.
Weitere technische Anmerkungen: Das verwendete medizinische Ozon ist
eine Mischung aus reinstem Ozon und reinstem Sauerstoff. Es wird
gewonnen durch Anlegen einer elektrischen Spannung an ein
Gefäß, durch das der reine Sauerstoff geleitet wird
(Prinzip der stillen elektrischen Entladung). Durch Variieren der
Spannung wird der Anteil Ozon (und damit die zugeführte Menge)
eingestellt. Eine Menge von ca. 250 ml Blut wird entnommen, innerhalb
eines geschlossenen Systems aus sterilem Einmalmaterial mit dem
Ozon-Sauerstoff-Gemisch durchströmt (und dabei leicht
verschüttelt) und anschließend
zurückinfundiert. Durch die Sauerstoff-Aufsättigung
färbt sich das Blut dann hellrot. Die Ozon-Konzentration in
dem gewonnenen Gasgemisch wird je nach Anwendung zwischen 0,05% Ozon
(und 99,95% Sauerstoff) und 5% Ozon (und 95% Sauerstoff) variiert.
Stichwort OZON:
- Ozon ist eines
der wichtigsten Gase in der Stratosphäre (10 bis 50 km
über der Erdoberfläche). In der Ozonosphäre
(in 20 bis 30 km Höhe) erreicht es seine maximale
Konzentration von 10 ppm (1 Teil Ozon auf 100.000 Teile Luft). Diese
Ozonschicht filtert die harte UV-Strahlung der Sonne und
schützt damit biologische Systeme auf der Erde vor
Schädigung oder Zerstörung durch die harte
(energiereiche) UV-Strahlung.
- Durch
Zerstörung der Ozonschicht ("Ozonloch") nimmt diese
Filterwirkung ab.
- "Ozonalarm": in
erdnahen Schichten entsteht durch das Zusammenwirken von Abgasen
(Stickoxide, Schwefeloxide...) und UV-Strahlung (intensive
Sonnenbestrahlung) an heißen Sommertagen vermehrt Ozon. Bei
Einatmung von Ozon ab gewissen Konzentrationen schädigt dies
die Schleimhautzellen und kann daher bei Dauerbelastung zu
Atemwegserkrankungen führen.
- Ozonloch und
Sommer-Ozon-Problematik hängen insofern zusammen als durch die
Schädigung der Ozon-Schutzschicht vermehrt energiereiche
UV-Strahlung in erdnahe Schichten durchdringt und dort unter dem
katalytischen (reaktionsfördernden) Einfluß der
erwähnten Abgase zur Bildung relativ hoher Ozonkonzentrationen
führt.
- Den Ozongeruch
kennt übrigens fast jeder: bei Gewittern entstehen durch die
elektrischen Entladungen (Blitze) kurzzeitig hohe Ozonkonzentrationen.
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| Dunkelfeld Mikroskopie |
Der Begriff
Dunkelfeld beschreibt eine beim Mikroskopieren angewandte
Beleuchtungstechnik, bei der das zu untersuchende Objekt von der Seite
angeleuchtet und damit besonders plastisch dargestellt wird. Technisch
wird dies mittels eines speziellen Kondensors umgesetzt.
Im Dunkelfeld treten somit keine direkten Lichtstrahlen in das Objekt
ein, sondern gebeugtes Licht. Die betrachteten Objekte werden
selbstleuchtend, wodurch Einzelheiten erkennbar werden, die unter der
theoretischen Auflösungsgrenze liegen. Die
Möglichkeiten der Lichtmikroskopie werden dadurch also optimal
ausgenutzt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Technik ist der,
daß das unveränderte, fließende Blut mit
noch lebenden Blutkörperchen und anderen Blutbestandteilen
dargestellt wird. (Im Gegensatz dazu steht der klassische, sehr
häufig verwendete, Blutausstrich, bei dem eine
möglichst dünne, also einzellige, Blutschicht auf
einen Objektträger aufgebracht und nach Antrocknung
gefärbt wird. Bewegungs- und Wachtumsphänomene sind
dabei natürlich nicht sichtbar.)
Technisch möglich wurde die Dunkelfeldmikroskopie erst nach
Erfindung einer entsprechend starken Lichtquelle, da durch die
Reflexion viel Licht im Kondensor verlorengeht.
Das Blut wird in der Praxis entnommen und sofort untersucht. Zur
Dokumentation wird das mikroskopische Blutbild in einer Datenbank
gespeichert und im Laufe der Behandlung immer wieder kontrolliert.
Zur Geschichte
dieses Blutuntersuchungsverfahrens:
Antoine Béchamp (1816-1908) beschrieb als erster die im
Dunkelfeld erkennbaren kleinsten Teilchen (die eine auffällige
Beweglichkeit zeigen) als "mikrozymas", Kleinstlebewesen, aus denen
seiner Theorie nach andere, höher organisierte Lebewesen
entstehen sollten. Es kam gegen Ende des 19. Jahrhunderts zwischen ihm
und Luis Pasteur zum Gelehrtenstreit.
Béchamp vertrat dabei die Annahme, daß sich
kleinste - im Dunkelfeld sichtbare - lebende Teilchen zu Viren,
Bakterien und sogar Pilzen entwickeln könnten.
Pasteur nahm dagegen an, daß jeder Mikroorganismus eine
eigene Spezies darstellt, die sich nicht in andere Lebensformen
umwandeln könne. Auf Pasteurs Überlegungen fundiert
die gesamte heutige Mikrobiologie.
Eine Diskussion dieser beiden Grundthesen findet heute leider im Grunde
nicht mehr statt. Die Wissenschaft ist wie so oft vorschnell in eine
Richtung gedrängt worden.
Günther Enderlein (1872-1968) führte die
Überlegungen Béchamps weiter und entwickelte
insbesondere eine dunkelfeldmikroskopische Blutdiagnostik, die die
Erstellung eines Krankheitsprofiles zum Ziel hatte. Er stellte
detaillierte Untersuchungen zur "Bakterien-Cyclogenie" der Organismen
im menschlichen Körper an und formulierte eine komplexe
Nomenklatur der Blutbestandteile und der im Blut gefundenen
Erscheinungsformen. Es entstanden Begriffe wie Protit (einfaches, im
Dunkelfeld gerade noch sichtbares Teilchen), Mychit, Filit oder
Synchit. Zur Beschreibung der im Dunkelfeld sichtbaren Erscheinungen
wurden diese Begriffe teilweise übernommen.
Genauere
Beschreibung des Testverfahrens:
Ein kleiner Blutstropfen wird nach Desinfektion aus der Fingerbeere
(oder auch dem Ohrläppchen) entnommen, mit einem
Deckgläschen abgetupft und dieses auf den
Objektträger gelegt. Bei richtig abgeschätzter
Blutmenge ergibt sich zwischen Objektträger und Deckglas eine
nur 1 bis 2 Mikrometer dicke Blutschicht, was dazu führt,
daß die Erythrocyten (roten Blutkörperchen) nur eine
Schicht bilden und gut einzeln gesehen werden können.
Beurteilungskriterien sind (beispielhaft):
- Anzahl,
Größe, Form, Oberflächenbeschaffenheit,
Beweglichkeit und Inhalt der Erythrocyten
- Anzahl,
Größe, Form, Beweglichkeit und Inhalt (Lysosomen)
der Leukocyten (weißen Blutzellen) und Lymphocyten
(Lymphzellen), also insgesamt der Abwehrzellen. (Das menschliche Blut
hat ca. 1000 mal mehr rote als weiße Zellen.)
- Beschaffenheit
des Plasmas (Serum, Blutwasser), dabei insbesondere die Frage, ob eine
(zu früh) beginnende Blutgerinnung erkennbar ist. Das
wäre beispielsweise ein Hinweis für chronische
Entzündungen im Körper.
- Vorkommen von
Endobionten im Plasma. Endobionten sind die von Enderlein beschriebenen
obligaten (immer, also auch beim Gesunden vorkommenden) Blutparasiten.
Protiten, die oben bereits erwähnte häufigste und
"normalste" Form kommen beispielsweise schlicht nach dem Essen
gehäuft vor. Kommen höher entwickelte Formen (bis hin
zu Pilzformen) gehäuft vor, so ist dies je nach
Ausmaß und Art ein Belastungs- bis hin zu Krebs-Zeichen oder
-Hinweis und würde schlimmstenfalls Anlaß zu
weiterer Diagnostik sein.
Bedeutung und
Wertigkeit dieses Bluttestverfahrens in der Praxis:
Grundsätzlich spricht man bei der Beurteilung von Tests von
Spezifität und Sensitivität. Spezifität
bedeutet Sicherheit in der Aussage, Sensitivität
Empfindlichkeit der Messung. Ein Test der sehr spezifisch ist, ist in
der Regel nicht sehr sensibel und umgekehrt.
Am Beispiel der Leberdiagnostik durch Blutuntersuchung sei dies
erläutert. In der klassischen Blutuntersuchung verwendet man
zum Feststellen einer Lebererkrankung die sogenannten Transaminasen.
Dies sind Enzyme (biologische Reaktionsvermittler und -Steuerer), die
im Wesentlichen nur in den Funktionszellen der Leber vorkommen, weil
sie eben dort wichtige Funktionen erfüllen. Ihr vermehrtes,
das heißt über definierte Grenzwerte hinausgehendes
Vorkommen im Blutserum ist ein sicheres Zeichen einer signifikanten
Lebererkrankung.
Dieses Zeichen ist aber nicht sehr empfindlich. Es muß schon
ein bedeutender Anteil der Leberzellen geschädigt sein
(über 30%!), damit er "anspricht". Das aber genügt
mir in der naturheilkundlich-ganzheitlichen Diagnostik bei weitem
nicht. Denn ich will natürlich auch die
"geschwächte", "belastete" Leber bereits vorsorglich
behandeln, damit sie überhaupt nicht erst manifest krank wird.
Um dies erkennen zu können, verwendet man unter anderem die
dunkelfeldmikroskopische Blutuntersuchung. Diese ist nun umgekehrt sehr
sensitiv (empfindlich), erkennt also Leberstörungen schon
lange bevor sie eine Erhöhung der Leberenzyme (Transaminasen)
erzeugen. Zwangsläufig hat dieser Test nun aber
Schwächen in der Spezifität (Sicherheit der Aussage).
Das bedeutet hier praktisch, daß die entsprechenden
Hinweiszeichen im Dunkelfeld zum Beispiel auch andere Ursachen haben
können (als die Leberbelastung). Da es nun für die
Beurteilung des Blutes im Dunkelfeld eine lange Liste von Kriterien
gibt, ist es bei der Befundung erforderlich, eine Vermutung
(Leberschwäche) durch mehrere Kriterien zu erhärten.
Für eine
vorsorgende Blutdiagnostik ist es also sinnvoll, mehrere
Blutuntersuchungsverfahren durchzuführen, die sich in diesem
Sinne ergänzen: Die klassische Labordiagnostik (Leberwerte,
Nierenwerte .....) mit einem oder mehreren ganzheitlichen
Bluttestverfahren, wie z.B. Dunkelfeldmikroskopische Blutuntersuchung
oder HLB-Bluttest.
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| Phytotherapie |
Das Behandeln mit
Pflanzenextrakten hat in allen Kulturkreisen eine lange Tradition. Wir
wollen die moderne pharmazeutische Chemie und ihre Errungenschaften
keineswegs gering achten. Hat sie uns doch wertvolle Medikamente
insbesondere für die Behandlung schwerer Erkrankungen und von
Notfällen geliefert. Dennoch gibt es eine Reihe guter
Gründe, bevorzugt mit den naturgegebenen Pflanzenextrakten zu
behandeln:
- Pflanzenextrakte
enthalten immer eine Komposition von Stoffen, deren Zusammenwirken erst
die Gesamtwirkung ergibt.
- Sie sind
wesentlich nebenwirkungsärmer.
- Sie wirken
weniger drastisch.
- Ihre Herstellung
ist bedeutend weniger aufwendig und umweltbelastend
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| Akupunktur |
Die in der Praxis
durchgeführten Akupunkturbehandlungen beinhalten folgende
speziellen Verfahren:
- Körperakupunktur
mit Nadeln nach dem System der klassischen chinesischen Meridianlehre.
- Ohrakupunktur
nach dem chinesischen und französischen System, die sich
übrigens im wesentlichen nur in der Nomenklatur unterscheiden.
- Handakupunktur,
eine auf somatotopen Bezügen (Reflexzonen) basierende Form der
Akupunktur, die vor allem zusätzlich eingesetzt wird
- Punkte nach den
Prinzipien der NPSO (neue punktuelle Schmerz- und Organtherapie nach
Siener).
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